The history and future of the Universe in four minutes: Brian Greene at TED2014

TED Blog

Physicist Brian Green promises he will tell the audience at TED 2014 the whole history of the universe in four minutes. „Forgive me,“ he says, „if I leave out a detail here or there.“

He does it with two metaphors. One from the beginning till now, and another from now till the end.

TED2014_DD_DSC_2082 Brian Greene. Photo: James Duncan Davidson

The universe today is 13.8 billion years old, and it can be very hard to get our minds around that number. So Greene uses a metaphor pioneered by Carl Sagan. Imagine that we’re part of a single calendar year. All of cosmic history compressed into a single calendar year. On this calendar:

  • May 12, the Milky Way is formed.
  • Sept 2nd, the Earth is formed.
  • 11:40pm New Year’s Eve, Humans evolve.
  • 11:44pm, we domesticate fire.
  • 11:58pm the first cave paintings are made.
  • 11:59:49pm writing is developed, so all of recorded history takes place…

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Entscheidungen

Oft wird man in einem Bewerbungsgespräch oder in einem strukturierten Interview gebeten, sein Leben in 5 oder 10 Minuten anhand der wesentlichen Meilensteine wiederzugeben. Warum haben wir uns so entschieden? Warum nicht anders? Welche Entscheidungen haben wir bereut? Welche schlichtweg nicht getroffen, sondern den Fluss des Lebens für uns entscheiden lassen, wo Wind und Wellen uns hintragen?

Ich finde, dass sich seit homo erectus die Entscheidungen leider so ein bisschen verkompliziert haben. Irgendwie reicht’s heute einfach nicht mehr, zwischen Säbelzahntiger, also kräftig draufhauen oder schnell weglaufen, oder gebärfähiges Weibchen, also schnell drauf und nicht lang fragen, zu entscheiden.

Auf welche Schule gehe ich? Was will ich eigentlich mal werden? Wann ziehe ich von zuhause aus? Mit wem will ich mein Leben verbringen? Wer bin ich und wer will ich eigentlich sein?

Spannend fand ich dabei immer, dass wir uns mit zunehmender Komplexität mehr und mehr in den Gründen für unsere Entscheidungen verstricken, so banal diese auch sein mögen. Ein hochdotierter Wissenschaftler hat mir dazu mal erklärt, dass die vertikale Flucht ein beliebter Verdrängungsmechanismus ist, wenn die Komplexität der auf uns einprasselnden Informationen, Abhängigkeiten, Gefühle oder Gedanken bei uns grad einen permanenten system overflow auslöst.

Die vertikale Flucht hab ich mal ganz extrem erlebt bei einer Nachbarin, deren Haus ich an einem Ostersonntag Morgen als Ersthelfer gelöscht hat, weil sie heiße Asche in die Mülltonne gekippt hatte. Und während der Sonntagsbraten in der Röhre brutzelte, hat auch die Mülltonne, der Freisitz, ein paar Ster Holz und ein paar Plastikmöbel ein anständiges Osterfeuer gegeben. Die Frau ist rausgekommen als ich nach ihr geklingelt hab, sah mich löschen und ist wieder reingegangen, um auf ihrem Balkon verwelkte Blüten von den ansonsten tadellos gepflegten Geranien zu zupfen. Puuh, wenigstens die Geranien sind in Ordnung, das ist gerade ein wenig leichter zu ertragen, als sich Gedanken darüber zu machen, dass gerade das Familienheim in Rauch aufgeht.

Eine Frau, die ich mal im Internet kennengelernt hat, konnte mir exakt und ausführlich alle Gründe darlegen, die dazu geführt hatten, ihren Mann nach 20 Jahren Ehe und 3 Kindern wegen eines one (better; less than half a) night stands zu verlassen. Mit den Konsequenzen für ihre Entscheidung konnte sie nur schwer umgehen, aber mir wiederum präzise erklären, aus welchen Gründen es gar nicht in Frage käme, ihrem Mann, der seine Fehltat bitter bereute und zu gern wieder zu Kreuze kroch, zu verzeihen.

Keine Ahnung, was aus ihr geworden ist, wir haben uns aus den Augen verloren. Aber mir ist bewusst, dass die Konsequenzen ihrer Tat, nämlich der Scheidung, viel furchtbarer waren, als die Konsequenzen der Tat ihres Mannes, dem 10min-Quickie mit der Schwimmlehrerin der Tochter.

Epiktet, ein Stoiker hat um 150 n. Christus gesagt, dass wir die äußeren Umstände nicht in der Hand hätten, nicht Besitz, Ansehen, Ehre, Freunde oder Gesundheit. Was wir in der Hand haben, ist, wie wir darüber denken, wie sich die Umstände gestalten. Über Epiktet bin ich per Zufall gestolpert (gibt es Zufälle?), als ich nach einem Zitat gesucht habe, das ich Marc Aurel zugeschrieben habe: „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns Angst machen, es ist unsere Meinung über die Wirkung der Dinge, die uns Angst macht.“ Epiktets Handbüchlein der Moral, aus dem auch dieses Zitat stammt, ist seitdem für mich weiser Wegbegleiter und ein „must have read“ für jeden Hobby-Philosophen, interessierten Geist oder suchende Seele.

Es sind die Konsequenzen unserer Handlungen und Entscheidungen, auf die es ankommt, und oft zählt dabei noch mehr das, was man durch die Entscheidung zurücklässt oder vernachlässigen muss, um etwas anderes zu erreichen oder den damit an einen verbundenen Erwartungen gerecht zu werden.

Noch mehr Geld verdienen, für der Hände oder des Geistes Arbeit, ist ja recht und schön. Aber dafür zu verpassen, wie die Kinder groß werden, um dann Jahre später festzustellen, dass die Kinder einem nichts zu sagen haben, wenn man nun endlich mal für sie Zeit hätte, weil man ihnen nicht vorher etwas zu sagen hatte, als die richtige Zeit war. Wieder gibt es natürlich so viele gute Gründe dafür, warum man sein Leben lieber mit dem Streben nach Vermögen und Einfluss verbringt, statt vor Glück zu platzen, weil die Kinder gerade live die ersten Schritte machen.

Professor Nieschmidt, den ich sehr schätze und den ich einmal zu einer Seminarreihe eingeladen hatte, hat in seinem brillanten und eloquenten Vortrag von Kairos erzählt,  dem schönen, adoleszenten, nackten Gott „der guten Gelegenheit“ mit dem prächtigen Schopf.

Die Redewendung, „die Gelegenheit beim Schopfe packen“ rührt daher, dass jemand, der diesen Gott beim Schopfe packen konnte, sozusagen sein Glück zu fassen bekam.

Im Widerspruch stand Chronos, der es passend zur Grundeinstellung jedes durchschnittlichen deutschen Pädagogen cooler findet, wenn man von acht bis neun Uhr Mathe hat und danach Erdkunde und erst dann Sport, ganz egal auf was man gerade Lust hat. Sein ganzes Leben in einem durchgetakteten 30min-Terminablauf von 8 to 20 zu verwirken, kann super funktionieren. Schließlich bleibt ja gar keine Zeit mehr, drüber nachzudenken, was man mit all der eingesetzten Zeit eigentlich hätte machen können, um dem Leben Sinn zu geben.

Was könnten wir alles bewegen, wenn wir zur richtigen Zeit bevorzugt das machen würden, für das wir brennen? Das tun, dessen Konsequenzen wir uns wirklich wünschen? Was wenn wir durch unsere Entscheidung unsere Bestellung beim Universum auslösen, das uns das schenkt, nach dem wir höflich fragen? Was bekomme ich also, z.B. wenn ich mich samt meinen Kindern scheiden lasse? In der Regel mehrere  verkrachte Existenzen, sozial und wirtschaftlich selten besser gestellt als vorher, emotional vielleicht freier, aber dennoch mit den gleichen alten Themen grad beim neuen Partner am Anecken? Will ich das denn sein? Naja, dann wärs vielleicht eine gute Idee, sich einfach beim Universum zu bestellen, die Ehe aufrechterhalten zu können, die Krise zu überwinden, verlorenes Vertrauen wiederzufinden und erlittene Wunden heilen zu lassen.

Ach, Du glaubst gar nicht daran, dass man sich im Universum etwas wünschen kann? Gar kein Problem, einfach mal für die gewünschten Konsequenzen entscheiden, statt sich mit den Gründen zu beschäftigen,  die dagegen sprechen und schon geht auch ganz ohne Esoterik-Klimbim mancher Wunsch in Erfüllung.

Sich anzugewöhnen, eine Entscheidung an den gewünschten Konsequenzen festzumachen, scheint mir ebenso sinnvoll, wie plausibel. Einfach ist es deswegen noch lange nicht. Manchmal ist das Rachegefühl des gekränkten Egos so viel stärker als jedes Streben nach einer ausgeglichen emotional-rationalen Beschäftigung damit, wie es einem nachher mit dem Scherbenhaufen gehen wird, den man gerade mit pompösem Furore aus seinem besten Porzellan macht.

Entscheide ich mich eigentlich für eine Familie oder für ein Lotterleben mit persönlichen Freiheiten und vielen Frauen? Was wäre eigentlich die Konsequenz, man würde sich für alles und gegen nichts entscheiden? Gründe dafür gäbe es bestimmt genug…

 

Der Sinn des Lebens – Teil 1

Am schönsten wäre es natürlich, man könnte ohne Umwege ans Ziel gelangen. Der Sinn des Lebens, klar und präzise, auf einem Silbertablett, serviert in ansprechender Verpackung und inhaltsschwer und sehr bedeutend für die persönliche Entwicklung und für die ganze Welt.

Aber mir wird täglich bewusster, dass es für ganze Heerscharen von Menschen gar nicht leicht ist, denn Sinn des Lebens zu finden, beim Großteil davon könnte es daran liegen, dass sie gar nicht wüssten, nach was sie suchen sollten.

Für mich ist der Sinn des Lebens sehr einfach, fast schon banal:

Ich will schlicht und einfach mit 80 Jahren auf meiner Hofbank sitzen, Händchen haltend mit meiner Frau und in der wärmenden Abendsonne auf mein Leben zurückblicken. Ich will nichts bereuen, was ich getan oder nicht getan habe und mit allem und Jedem versöhnt sein.

 

„Die Vision hat ja wohl jeder“, hab ich mal in einem Bewerbungsgespräch dazu als Antwort erhalten. Mag sein, ich glaube, den Unterschied macht es erst, wenn man sein Denken und Handeln an seiner Vision ausrichtet. Kann man denn eigentlich z.B. noch Vorstand werden, wenn man im Alter mit sich, seinem Leben und seinen Taten versöhnt sein will?

Oder dürfte man sich leisten, als Hartz IV auf der Fernsehcouch festzuwachsen, wenn man auf seiner eigenen Hofbank auf sein Leben zurückblicken will?

Oder kann man diese unglaublich charmante, wahnsinnig attraktive, intensiv funkelnde, verführerisch duftende und tiefgründig blickende Schwarzhaarige in diesem umwerfenden Kleid unbehelligt von dannen ziehen lassen, wenn man alt und runzlig, vielleicht glatzköpfig, schwerhörig, krank und beginnend dement nichts bereuen will.

Ich glaube daran, dass es möglich ist, den Sinn des Lebens für sich zu finden und auch wenn wir manchmal schwerer Schicksalsschläge erdulden müssen, um zu lernen, welche Lektionen in diesem Leben für uns wichtig sind, so findet sich retrospektiv meist der Schlüssel, der uns erschließt, warum wir über Umwege zu der Erkenntnis gelangt sind, was unser Leben für uns bedeutet.

Kleine Meinungsbildung gefällig?

 

Wie lautet Eure Vision vom Sinn des Lebens?

Femina – Lat. Die Frau

Sehr schöner Artikel, ich mag Deine Art zu schreiben!

Kann Mann eine Frau eigentlich verstehen?

Ungefähr vierzig Jahre lang hätte ich gesagt: NEIN. Umverhandelbar. Ein männliches Nein. Nein halt.

Inzwischen seh ich das aus einer anderen Warte. Wenn Mann erkennt, dass Frau auch nur in einer Welle von Hormonen und Gefühlen bewegt, von Eindrücken und Erlebnissen, von intellektueller Auffassungsgabe und neu hineingeboren in einem Rollenclash, der eigentlich den Mann ad absurdum führt, weil er außer als Samenspender nicht mehr unabdingbar zum Überleben gehört.

Da würde selbst Mann sich schwer tun. Abgesehen davon, dass Mann meines Erachtens nicht der stärkere Typ der menschlichen Spezies wäre. Was Frauen ertragen, könnten Männer niemals. Und Weicheier schon gar nicht. Memme oder Mädchen? Ne Memme, aber ganz ne harte…

Allein wenn Männer die Kinder unter Schmerzen gebären müssten, wäre der Planet sein Problem Überbevölkerung längst los.
Wenn nun aber gerade dieser Wechsel an Hormonen, der schlussendlich dazu führt, dass eine Frau erst überhaupt dieses wunderbare Geschenk des Lebens an sich selbst vollbringen kann, läge es dann nicht an uns als Gentleman, den Grad eines dahingehauchten Neins erst ordentlich zu reflektieren, bevor wir die Holde in die Wüste schicken, weil wir es ihr gerade mal wieder nicht so recht machen konnten (also auf deutsch: Die Zicke spinnt!!?)

Die schönsten Gespräche mit Frauen habe ich geführt, nachdem klar war, dass sie gerade unzurechnungsfähig sind und daher egal was sie sagen, eigentlich gerade nur um Liebe buhlen. Wie schwach (oder einfach nur zu groß und stark?) kann Mann sein, das nicht zu sehen und zu verstehen und sich stattdessen in die Frage zu vertiefen, wieviel Ja in Nein steckt und warum ein Vielleicht eher dann doch ein Ja sein könnte? 😉

Ob Ja oder Nein, man sieht’s doch eh nur an den Augen, denn die lügen nicht, wen kümmert’s, wenn Frau da mal ein paar Wörter vertauscht? In Ekstase habe ich auch bestimmt schon mal „Oh Uschi“ statt „Helga“ gerufen, da muss man ja jetzt auch nicht gleich ein Fass aufmachen deswegen, oder… 😉 ?

Allen Frauen da draußen wünsche ich, dass sie weiterhin so kompliziert bleiben. Was macht ein Schlösser-Fan sonst mit all seinen Dietrichen, wenn die Schlösser alle nicht mehr wären? Und um wie viel weniger wär das zu erstürmende Schloss begehrenswert, wenn doch der Weg bis zu der höchsten Zinne Aussicht und dann im Rittersaal das herrlichste Mahl mit dem Schulbus zu erreichen wär und bis zur Zinne führt der Aufzug…

Verstehst das Weib Du nicht, so tanz nach ihrer Pfeife.
Versteh das Weib und sie tanzt gern und gut bisweilen nach Deiner.

Lipstickstories.

Wir lachen. Wir weinen. Wir lieben. Wir schreien.
Wir küssen. Wir umarmen. Wir kämpfen. Wir strahlen.
Wir lästern. Wir zweifeln. Wir zicken. Wir begreifen.
Wir lernen. Wir leiden. Wir leben. Wir bleiben!

Frauen.
Unter sich, können sie die besten Freundinnen und die besten Feinde sein. Wir sind ehrlich zueinander und doch reden wir hinter dem Rücken über ein paar Details die Auge in Auge verschwiegen werden. Wir regen uns darüber auf, dass eine Bekannte aus dem Freundeskreis über dein Make-Up auf der letzten Party hergezogen hat und vergessen dabei, dass wir vor kurzem über ihre angeklebten neongrünen Kunstnägel nicht gerade niveauvoll gesprochen haben. 
„Frauen sind schwierig“, das hören wir oft und wissen es auch.
„Sie sagen etwas und meinen es nicht so“. Nein bedeutet ja, Ja bedeutet nein. Wie denn nun eigentlich? 
‚Wieso versteht er mich nicht?‘ fragen wir uns, wenn wir ihm sagen, dass alles ok ist, obwohl er…

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Von der Mitte…

Ok, let’s start things simple:

Wer bin ich überhaupt und wenn ja, wie viele? Ich bin geboren, fast abgegangen, doch gesund und munter, bin aufgewachsen, das durchaus problembehaftet, bin aus mir rausgewachsen und hab mich ein paar mal gehäutet wie die berühmte Klapperschlange und mal Physik studiert, weil ich so gern gewußt hätte, warum der Himmel blau ist und warum seit Einstein alles so relativ ist.

Psychologie hätte ich lieber studiert, aber ein Mann, den ich für sehr weise halte, Claus Riemann, hat mal gesagt: 98% vom Psychologiestudium musste er verwerfen, um jetzt seiner Arbeit nachgehen zu können. Er hat allein aus Geburtsdaten und dem Ort ein Horoskop erstellt, für mich und meine Lieben. Man hätte fast glauben können, er würde uns vielleicht schon länger aus einer sicheren Warte heraus beobachten und dabei schon lange unsere Themen in der Zukunft sehen…

Werte sind mir wichtig und ich spreche jetzt weniger von „Offenheit“ und „Ehrlichkeit“, die ich so gern von AC-Kandidaten höre, die aber schon bei kleinstem Gegenwind eines Systems eher in Ergebenheit und Angepaßtheit übergeht. Es geht um Glaube, Liebe, Hoffnung und ok, ein paar der Kardinalstufenden täten auch heut noch vielen gut, nicht zuletzt mir. Und zu viel Wissen hat ja auch noch selten geschadet, wobei mein früherer Schwiegervater in spe immer gesagt hat: „Du hast es schön, Du bist blöd und weißt es nicht!“ (zugegeben, auf Bayrisch klingst ein bisschen charmanter).

Frauen sind meine Leidenschaft. Ich weiß nicht, welchen perfiden Plan der liebe Gott da wieder ausheckt, aber er hat mich auf die Welt gesetzt und jetzt muss die Menschheit leider mit dem Resultat leben. Ich liebe Frauen und noch schlimmer: Ich versteh sie… Genug gejammert, ich mag sie sogar auch noch, als Gesprächspartner, als Gegenüber, als Lady, als Augenweide, als Vamp, als Chefin, als Frau, als Freund, als homo oder hetero. drunter oder drüber, früher, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Religion ist Opium fürs Volk und mit Drogen wird das Leben bunter.
Hab erst am Sonntag in der Messe unglaubliche Weisheit erfahren: Du kannst nicht zwei Göttern dienen. Entweder dem Mammon oder dem wahren Gott. Wer an Gott wahrlich glaubt, dem wird es an Irdischem nicht mangeln. Seht, wie er die Lilien kleidet und ihr, die Ihr viel mehr wert seid, glaubt, ihr müsstet Euch um Eure Kleidung sorgen?

Seid nicht wie der unnütze Knecht, der seine Talente vergräbt, wer Gottes Gaben nutzt, der wird nicht darben.

Der Spruch, den ich meiner Tochter zur Taufe geschenkt habe, passt dazu: Auf Gott hoffe und vertraue ich, was können Menschen mir tun?

Philosophen kann ich recht gut leiden. Kants Imperativ rocks und Wittgenstein war ein ganz ein schlauer und Sigmund Freud war weder „goy“ noch besonders „meschugge“, am liebsten aber mag ich zur Zeit Epiktet, den alten Stoiker, nicht lang nach Christus, der hat gesagt, dass wir Reichtum, Ruhm und Ehre, Besitz und Gesundheit nicht in der Hand haben, aber die Art und Weise, wie wir mit unserer Situation umgehen, sehr wohl und nur das würde über unser Glück entscheiden.

Kinder liebe ich, sie bringen Farbe ins Spiel, sind unverbraucht und stellen die Welt in Frage. Sie brauchen so viel Liebe, bis ihre kleinen Tanks gut gefüllt sind für die späteren Flüge und sie brauchen soviel Wurzeln, um gut zu wachsen aber sie geben auch so viel Freude und bedingungslose Liebe zurück.

Sport ist ein Teil meines Lebens, ich kann zwar nicht meinen Namen tanzen, aber Tango und Paso Doble. Fahre mit Mountain-Bikes gern über hohe Berge, bin mal beim Alpencross ganz bös gestürzt und hab mir 6 Zähne abgebrochen und die Lippe durchschlagen… das hat kurz wehgetan, aber das Downhillen mir dann doch nicht so ganz vermiest, auch wenn das Klettern eine Zeitlang irgendwie dann noch mehr in war… doch seit dem Alpencross im letzten Jahr durch abendrotglühende Dolomiten, mit Freunden, Kollegen, Männern ganz allein in einem der letzten Abenteuer Mitteleuropas außer Schach ist Radeln wieder voll im Rennen und ach ja, nen Triathlon würd ich ganz gern mal gern so nebenbei machen und bei dem Braveheart Battle muss man sich schon jetzt für 2015 anmelden…

Leben ist für mich das schönste Videospiel, das man so bauen kann. Zeichnen ohne Radiergummi. Das was Du sagst, ist da, das was Du denkst, das findet seine Wege. Ich mag die Levels so far, ich hab versucht, die ein oder andere secret Passage zu erspüren und manchmal Goldmünzen entdeckt und noch viel öfter unbezahlbare Schätze entdeckt, echte Diamanten, wahre Seelen und manche davon tief wie Bergwerke oder hell wie das Sonnenlicht im Frühling nach einem langen Winter.

Es ist so schwer, auf einer Din-A4-Seite (wie sagt man denn dazu heute auf neu-internet-deutsch?) einen kurzen Abriss zu geben, wer man ist, aber wer jetzt gerade denkt: „Der hat ein Rad ab!“, der sollte jetzt besser weiterziehen oder vielleicht besser doch mal ne Zeit lang „followen“ und warten bis der Irrsinn Wellen schlägt!?

to be continued