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Der Sinn des Lebens – Teil 1

Am schönsten wäre es natürlich, man könnte ohne Umwege ans Ziel gelangen. Der Sinn des Lebens, klar und präzise, auf einem Silbertablett, serviert in ansprechender Verpackung und inhaltsschwer und sehr bedeutend für die persönliche Entwicklung und für die ganze Welt.

Aber mir wird täglich bewusster, dass es für ganze Heerscharen von Menschen gar nicht leicht ist, denn Sinn des Lebens zu finden, beim Großteil davon könnte es daran liegen, dass sie gar nicht wüssten, nach was sie suchen sollten.

Für mich ist der Sinn des Lebens sehr einfach, fast schon banal:

Ich will schlicht und einfach mit 80 Jahren auf meiner Hofbank sitzen, Händchen haltend mit meiner Frau und in der wärmenden Abendsonne auf mein Leben zurückblicken. Ich will nichts bereuen, was ich getan oder nicht getan habe und mit allem und Jedem versöhnt sein.

 

„Die Vision hat ja wohl jeder“, hab ich mal in einem Bewerbungsgespräch dazu als Antwort erhalten. Mag sein, ich glaube, den Unterschied macht es erst, wenn man sein Denken und Handeln an seiner Vision ausrichtet. Kann man denn eigentlich z.B. noch Vorstand werden, wenn man im Alter mit sich, seinem Leben und seinen Taten versöhnt sein will?

Oder dürfte man sich leisten, als Hartz IV auf der Fernsehcouch festzuwachsen, wenn man auf seiner eigenen Hofbank auf sein Leben zurückblicken will?

Oder kann man diese unglaublich charmante, wahnsinnig attraktive, intensiv funkelnde, verführerisch duftende und tiefgründig blickende Schwarzhaarige in diesem umwerfenden Kleid unbehelligt von dannen ziehen lassen, wenn man alt und runzlig, vielleicht glatzköpfig, schwerhörig, krank und beginnend dement nichts bereuen will.

Ich glaube daran, dass es möglich ist, den Sinn des Lebens für sich zu finden und auch wenn wir manchmal schwerer Schicksalsschläge erdulden müssen, um zu lernen, welche Lektionen in diesem Leben für uns wichtig sind, so findet sich retrospektiv meist der Schlüssel, der uns erschließt, warum wir über Umwege zu der Erkenntnis gelangt sind, was unser Leben für uns bedeutet.

Kleine Meinungsbildung gefällig?

 

Wie lautet Eure Vision vom Sinn des Lebens?

Femina – Lat. Die Frau

Sehr schöner Artikel, ich mag Deine Art zu schreiben!

Kann Mann eine Frau eigentlich verstehen?

Ungefähr vierzig Jahre lang hätte ich gesagt: NEIN. Umverhandelbar. Ein männliches Nein. Nein halt.

Inzwischen seh ich das aus einer anderen Warte. Wenn Mann erkennt, dass Frau auch nur in einer Welle von Hormonen und Gefühlen bewegt, von Eindrücken und Erlebnissen, von intellektueller Auffassungsgabe und neu hineingeboren in einem Rollenclash, der eigentlich den Mann ad absurdum führt, weil er außer als Samenspender nicht mehr unabdingbar zum Überleben gehört.

Da würde selbst Mann sich schwer tun. Abgesehen davon, dass Mann meines Erachtens nicht der stärkere Typ der menschlichen Spezies wäre. Was Frauen ertragen, könnten Männer niemals. Und Weicheier schon gar nicht. Memme oder Mädchen? Ne Memme, aber ganz ne harte…

Allein wenn Männer die Kinder unter Schmerzen gebären müssten, wäre der Planet sein Problem Überbevölkerung längst los.
Wenn nun aber gerade dieser Wechsel an Hormonen, der schlussendlich dazu führt, dass eine Frau erst überhaupt dieses wunderbare Geschenk des Lebens an sich selbst vollbringen kann, läge es dann nicht an uns als Gentleman, den Grad eines dahingehauchten Neins erst ordentlich zu reflektieren, bevor wir die Holde in die Wüste schicken, weil wir es ihr gerade mal wieder nicht so recht machen konnten (also auf deutsch: Die Zicke spinnt!!?)

Die schönsten Gespräche mit Frauen habe ich geführt, nachdem klar war, dass sie gerade unzurechnungsfähig sind und daher egal was sie sagen, eigentlich gerade nur um Liebe buhlen. Wie schwach (oder einfach nur zu groß und stark?) kann Mann sein, das nicht zu sehen und zu verstehen und sich stattdessen in die Frage zu vertiefen, wieviel Ja in Nein steckt und warum ein Vielleicht eher dann doch ein Ja sein könnte? 😉

Ob Ja oder Nein, man sieht’s doch eh nur an den Augen, denn die lügen nicht, wen kümmert’s, wenn Frau da mal ein paar Wörter vertauscht? In Ekstase habe ich auch bestimmt schon mal „Oh Uschi“ statt „Helga“ gerufen, da muss man ja jetzt auch nicht gleich ein Fass aufmachen deswegen, oder… 😉 ?

Allen Frauen da draußen wünsche ich, dass sie weiterhin so kompliziert bleiben. Was macht ein Schlösser-Fan sonst mit all seinen Dietrichen, wenn die Schlösser alle nicht mehr wären? Und um wie viel weniger wär das zu erstürmende Schloss begehrenswert, wenn doch der Weg bis zu der höchsten Zinne Aussicht und dann im Rittersaal das herrlichste Mahl mit dem Schulbus zu erreichen wär und bis zur Zinne führt der Aufzug…

Verstehst das Weib Du nicht, so tanz nach ihrer Pfeife.
Versteh das Weib und sie tanzt gern und gut bisweilen nach Deiner.

Lipstickstories.

Wir lachen. Wir weinen. Wir lieben. Wir schreien.
Wir küssen. Wir umarmen. Wir kämpfen. Wir strahlen.
Wir lästern. Wir zweifeln. Wir zicken. Wir begreifen.
Wir lernen. Wir leiden. Wir leben. Wir bleiben!

Frauen.
Unter sich, können sie die besten Freundinnen und die besten Feinde sein. Wir sind ehrlich zueinander und doch reden wir hinter dem Rücken über ein paar Details die Auge in Auge verschwiegen werden. Wir regen uns darüber auf, dass eine Bekannte aus dem Freundeskreis über dein Make-Up auf der letzten Party hergezogen hat und vergessen dabei, dass wir vor kurzem über ihre angeklebten neongrünen Kunstnägel nicht gerade niveauvoll gesprochen haben. 
„Frauen sind schwierig“, das hören wir oft und wissen es auch.
„Sie sagen etwas und meinen es nicht so“. Nein bedeutet ja, Ja bedeutet nein. Wie denn nun eigentlich? 
‚Wieso versteht er mich nicht?‘ fragen wir uns, wenn wir ihm sagen, dass alles ok ist, obwohl er…

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Von der Mitte…

Ok, let’s start things simple:

Wer bin ich überhaupt und wenn ja, wie viele? Ich bin geboren, fast abgegangen, doch gesund und munter, bin aufgewachsen, das durchaus problembehaftet, bin aus mir rausgewachsen und hab mich ein paar mal gehäutet wie die berühmte Klapperschlange und mal Physik studiert, weil ich so gern gewußt hätte, warum der Himmel blau ist und warum seit Einstein alles so relativ ist.

Psychologie hätte ich lieber studiert, aber ein Mann, den ich für sehr weise halte, Claus Riemann, hat mal gesagt: 98% vom Psychologiestudium musste er verwerfen, um jetzt seiner Arbeit nachgehen zu können. Er hat allein aus Geburtsdaten und dem Ort ein Horoskop erstellt, für mich und meine Lieben. Man hätte fast glauben können, er würde uns vielleicht schon länger aus einer sicheren Warte heraus beobachten und dabei schon lange unsere Themen in der Zukunft sehen…

Werte sind mir wichtig und ich spreche jetzt weniger von „Offenheit“ und „Ehrlichkeit“, die ich so gern von AC-Kandidaten höre, die aber schon bei kleinstem Gegenwind eines Systems eher in Ergebenheit und Angepaßtheit übergeht. Es geht um Glaube, Liebe, Hoffnung und ok, ein paar der Kardinalstufenden täten auch heut noch vielen gut, nicht zuletzt mir. Und zu viel Wissen hat ja auch noch selten geschadet, wobei mein früherer Schwiegervater in spe immer gesagt hat: „Du hast es schön, Du bist blöd und weißt es nicht!“ (zugegeben, auf Bayrisch klingst ein bisschen charmanter).

Frauen sind meine Leidenschaft. Ich weiß nicht, welchen perfiden Plan der liebe Gott da wieder ausheckt, aber er hat mich auf die Welt gesetzt und jetzt muss die Menschheit leider mit dem Resultat leben. Ich liebe Frauen und noch schlimmer: Ich versteh sie… Genug gejammert, ich mag sie sogar auch noch, als Gesprächspartner, als Gegenüber, als Lady, als Augenweide, als Vamp, als Chefin, als Frau, als Freund, als homo oder hetero. drunter oder drüber, früher, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Religion ist Opium fürs Volk und mit Drogen wird das Leben bunter.
Hab erst am Sonntag in der Messe unglaubliche Weisheit erfahren: Du kannst nicht zwei Göttern dienen. Entweder dem Mammon oder dem wahren Gott. Wer an Gott wahrlich glaubt, dem wird es an Irdischem nicht mangeln. Seht, wie er die Lilien kleidet und ihr, die Ihr viel mehr wert seid, glaubt, ihr müsstet Euch um Eure Kleidung sorgen?

Seid nicht wie der unnütze Knecht, der seine Talente vergräbt, wer Gottes Gaben nutzt, der wird nicht darben.

Der Spruch, den ich meiner Tochter zur Taufe geschenkt habe, passt dazu: Auf Gott hoffe und vertraue ich, was können Menschen mir tun?

Philosophen kann ich recht gut leiden. Kants Imperativ rocks und Wittgenstein war ein ganz ein schlauer und Sigmund Freud war weder „goy“ noch besonders „meschugge“, am liebsten aber mag ich zur Zeit Epiktet, den alten Stoiker, nicht lang nach Christus, der hat gesagt, dass wir Reichtum, Ruhm und Ehre, Besitz und Gesundheit nicht in der Hand haben, aber die Art und Weise, wie wir mit unserer Situation umgehen, sehr wohl und nur das würde über unser Glück entscheiden.

Kinder liebe ich, sie bringen Farbe ins Spiel, sind unverbraucht und stellen die Welt in Frage. Sie brauchen so viel Liebe, bis ihre kleinen Tanks gut gefüllt sind für die späteren Flüge und sie brauchen soviel Wurzeln, um gut zu wachsen aber sie geben auch so viel Freude und bedingungslose Liebe zurück.

Sport ist ein Teil meines Lebens, ich kann zwar nicht meinen Namen tanzen, aber Tango und Paso Doble. Fahre mit Mountain-Bikes gern über hohe Berge, bin mal beim Alpencross ganz bös gestürzt und hab mir 6 Zähne abgebrochen und die Lippe durchschlagen… das hat kurz wehgetan, aber das Downhillen mir dann doch nicht so ganz vermiest, auch wenn das Klettern eine Zeitlang irgendwie dann noch mehr in war… doch seit dem Alpencross im letzten Jahr durch abendrotglühende Dolomiten, mit Freunden, Kollegen, Männern ganz allein in einem der letzten Abenteuer Mitteleuropas außer Schach ist Radeln wieder voll im Rennen und ach ja, nen Triathlon würd ich ganz gern mal gern so nebenbei machen und bei dem Braveheart Battle muss man sich schon jetzt für 2015 anmelden…

Leben ist für mich das schönste Videospiel, das man so bauen kann. Zeichnen ohne Radiergummi. Das was Du sagst, ist da, das was Du denkst, das findet seine Wege. Ich mag die Levels so far, ich hab versucht, die ein oder andere secret Passage zu erspüren und manchmal Goldmünzen entdeckt und noch viel öfter unbezahlbare Schätze entdeckt, echte Diamanten, wahre Seelen und manche davon tief wie Bergwerke oder hell wie das Sonnenlicht im Frühling nach einem langen Winter.

Es ist so schwer, auf einer Din-A4-Seite (wie sagt man denn dazu heute auf neu-internet-deutsch?) einen kurzen Abriss zu geben, wer man ist, aber wer jetzt gerade denkt: „Der hat ein Rad ab!“, der sollte jetzt besser weiterziehen oder vielleicht besser doch mal ne Zeit lang „followen“ und warten bis der Irrsinn Wellen schlägt!?

to be continued

Projektidee

Kurzskizze der Projektidee:

 

Also irgendwie hab ich mir (ohne je mehr als 2 Blogs überhaupt verfolgt zu haben) so vorgestellt, dass ich so ein bisschen aus meinem Leben plaudere, von Grüßen aus dem Mutterleib bis zum Suchen von Seelen, von alten Griechen und von jungen Menschen, von weisen Alten und von hoffnungsvollen Kindern, halt von so vielem, was das Leben einem so lernt, bis man die 40 überschreitet und ja, dann sitzt man da mit all den vielen gesammelten Weisheiten und Narreteien und will sie halt mal ordnen.

 

Würd mich echt tierisch freuen, wenn sich ein paar wohlgesinnte von Euch suchenden Seelen da draußen angesprochen fühlen würden von dem Einen oder manchmal auch eher nur von dem Anderen und mich durch ihre wertvolle Kritik und jeden Hinweis auf die kleinen und die großen logischen Lücken und Unwahrheiten schnell wieder auf die richtige Bahn setzen würden…

 

Mal sehen, wo die Reise hinführt…

 

 

Erstversuch

… stell Dir vor, es gäbe Blogs und keiner geht hin…

Zu meiner Zeit sagte man zu Blogs noch Krieg und wir fandens lustig.

Ich hab nie einen Blog erstellt, aber meinem Sohn versprochen, ich schreib ihm ein Buch über die wesentlichen Erkenntnisse aus meinem Leben, damit er sie später nicht vergisst…

Keine Ahnung, ob das in einem Blog funktioniert und ob meine bedauernswerten geistigen Ergüsse überhaupt jemanden interessieren.

Aber ich seh hier so einen Umfragebutton, also frag ich Euch einfach mal:

Was soll ich zuerst angehen?

Leben?

Wurzeln?

Hohe Berge, tiefe Täler?

Lust und Leidenschaft?

Erfolg.

Führung.

Ansichten und Einsichten.

Lust und Leidenschaft.

Frauen?

Der Sinn des Lebens?

Bipolare Ambivalenzen?

Let me know… and thx for sharing!

🙂