Von der Mitte…

Ok, let’s start things simple:

Wer bin ich überhaupt und wenn ja, wie viele? Ich bin geboren, fast abgegangen, doch gesund und munter, bin aufgewachsen, das durchaus problembehaftet, bin aus mir rausgewachsen und hab mich ein paar mal gehäutet wie die berühmte Klapperschlange und mal Physik studiert, weil ich so gern gewußt hätte, warum der Himmel blau ist und warum seit Einstein alles so relativ ist.

Psychologie hätte ich lieber studiert, aber ein Mann, den ich für sehr weise halte, Claus Riemann, hat mal gesagt: 98% vom Psychologiestudium musste er verwerfen, um jetzt seiner Arbeit nachgehen zu können. Er hat allein aus Geburtsdaten und dem Ort ein Horoskop erstellt, für mich und meine Lieben. Man hätte fast glauben können, er würde uns vielleicht schon länger aus einer sicheren Warte heraus beobachten und dabei schon lange unsere Themen in der Zukunft sehen…

Werte sind mir wichtig und ich spreche jetzt weniger von „Offenheit“ und „Ehrlichkeit“, die ich so gern von AC-Kandidaten höre, die aber schon bei kleinstem Gegenwind eines Systems eher in Ergebenheit und Angepaßtheit übergeht. Es geht um Glaube, Liebe, Hoffnung und ok, ein paar der Kardinalstufenden täten auch heut noch vielen gut, nicht zuletzt mir. Und zu viel Wissen hat ja auch noch selten geschadet, wobei mein früherer Schwiegervater in spe immer gesagt hat: „Du hast es schön, Du bist blöd und weißt es nicht!“ (zugegeben, auf Bayrisch klingst ein bisschen charmanter).

Frauen sind meine Leidenschaft. Ich weiß nicht, welchen perfiden Plan der liebe Gott da wieder ausheckt, aber er hat mich auf die Welt gesetzt und jetzt muss die Menschheit leider mit dem Resultat leben. Ich liebe Frauen und noch schlimmer: Ich versteh sie… Genug gejammert, ich mag sie sogar auch noch, als Gesprächspartner, als Gegenüber, als Lady, als Augenweide, als Vamp, als Chefin, als Frau, als Freund, als homo oder hetero. drunter oder drüber, früher, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Religion ist Opium fürs Volk und mit Drogen wird das Leben bunter.
Hab erst am Sonntag in der Messe unglaubliche Weisheit erfahren: Du kannst nicht zwei Göttern dienen. Entweder dem Mammon oder dem wahren Gott. Wer an Gott wahrlich glaubt, dem wird es an Irdischem nicht mangeln. Seht, wie er die Lilien kleidet und ihr, die Ihr viel mehr wert seid, glaubt, ihr müsstet Euch um Eure Kleidung sorgen?

Seid nicht wie der unnütze Knecht, der seine Talente vergräbt, wer Gottes Gaben nutzt, der wird nicht darben.

Der Spruch, den ich meiner Tochter zur Taufe geschenkt habe, passt dazu: Auf Gott hoffe und vertraue ich, was können Menschen mir tun?

Philosophen kann ich recht gut leiden. Kants Imperativ rocks und Wittgenstein war ein ganz ein schlauer und Sigmund Freud war weder „goy“ noch besonders „meschugge“, am liebsten aber mag ich zur Zeit Epiktet, den alten Stoiker, nicht lang nach Christus, der hat gesagt, dass wir Reichtum, Ruhm und Ehre, Besitz und Gesundheit nicht in der Hand haben, aber die Art und Weise, wie wir mit unserer Situation umgehen, sehr wohl und nur das würde über unser Glück entscheiden.

Kinder liebe ich, sie bringen Farbe ins Spiel, sind unverbraucht und stellen die Welt in Frage. Sie brauchen so viel Liebe, bis ihre kleinen Tanks gut gefüllt sind für die späteren Flüge und sie brauchen soviel Wurzeln, um gut zu wachsen aber sie geben auch so viel Freude und bedingungslose Liebe zurück.

Sport ist ein Teil meines Lebens, ich kann zwar nicht meinen Namen tanzen, aber Tango und Paso Doble. Fahre mit Mountain-Bikes gern über hohe Berge, bin mal beim Alpencross ganz bös gestürzt und hab mir 6 Zähne abgebrochen und die Lippe durchschlagen… das hat kurz wehgetan, aber das Downhillen mir dann doch nicht so ganz vermiest, auch wenn das Klettern eine Zeitlang irgendwie dann noch mehr in war… doch seit dem Alpencross im letzten Jahr durch abendrotglühende Dolomiten, mit Freunden, Kollegen, Männern ganz allein in einem der letzten Abenteuer Mitteleuropas außer Schach ist Radeln wieder voll im Rennen und ach ja, nen Triathlon würd ich ganz gern mal gern so nebenbei machen und bei dem Braveheart Battle muss man sich schon jetzt für 2015 anmelden…

Leben ist für mich das schönste Videospiel, das man so bauen kann. Zeichnen ohne Radiergummi. Das was Du sagst, ist da, das was Du denkst, das findet seine Wege. Ich mag die Levels so far, ich hab versucht, die ein oder andere secret Passage zu erspüren und manchmal Goldmünzen entdeckt und noch viel öfter unbezahlbare Schätze entdeckt, echte Diamanten, wahre Seelen und manche davon tief wie Bergwerke oder hell wie das Sonnenlicht im Frühling nach einem langen Winter.

Es ist so schwer, auf einer Din-A4-Seite (wie sagt man denn dazu heute auf neu-internet-deutsch?) einen kurzen Abriss zu geben, wer man ist, aber wer jetzt gerade denkt: „Der hat ein Rad ab!“, der sollte jetzt besser weiterziehen oder vielleicht besser doch mal ne Zeit lang „followen“ und warten bis der Irrsinn Wellen schlägt!?

to be continued

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